Die Freude am Zeichnen



Die Begeisterung fürs Zeichnen begleitet mich seit meiner Kindheit und birgt für mich inzwischen die Möglichkeit, komplexe Zusammenhänge visuell anschaulich darzustellen. Im Rahmen meines Architekturstudiums lernte ich, dass das Zeichnen die Sprache des Gestalters darstellt und Freihandskizzen dessen persönliches Ausdrucksmittel sind. Insbesondere während meines Auslandssemester in Rom hatte ich die Möglichkeit, besonders intensiv in diese Sprache einzutauchen. 


Im Gegensatz zur Fotografie – die ja bei Ortsterminen ein dienliches Mittel darstellt – geht die Zeichnung tiefer ins Detail und ermöglicht eine gründlichere Betrachtung des Objekts: Durch die längere und mehrmalige Beschau eröffnen sich dem Zeichner Konzepte, Strukturen und verborgene Feinheiten, welche dem Fotografen wohl entgangen wären. Dieser visuelle Notizzettel kann Details wie beispielsweise Perspektiven, Farben oder Kontraste hervorheben, den Blick hierfür schärfen und schlussendlich zu Papier bringen. 

Egal wie abstrahiert oder unwirklich meine Zeichnungen manchmal sind, für mich haben sie immer einen materiellen Wert. Jedes Gebäude das ich zeichne, wird zu „meinem“ Haus. Ich gehe mit dem Stift auf Entdeckungsreise, eigne mir die Besonderheiten der Architektur an und eröffne dadurch eine vermeintlich surreale Welt, die gleichzeitig durch meine Zeichnung für jeden zugänglich und real wird. Dieses Hobby ermöglicht es mir, jederzeit aus der Monotonie der gegenwärtigen Realität auszubrechen.


Es erfüllt mich mit Stolz und Freude, dass ich mit meinen Zeichnungen andere Menschen begeistern kann – so entstand erstmalig 2015 die Idee, einen Kalender herauszubringen. Dieser sollte der Auftakt sein für viele weitere Einsatzzwecke meiner Zeichnungen, die sich inzwischen in Treppenhäusern, auf Tapeten, Bierdeckeln, Postkarten, Briefköpfen oder auch Broschüren wiederfinden.


Egal wie abstrahiert oder unwirklich meine Zeichnungen manchmal sind, für mich haben sie immer einen materiellen Wert. Jedes Gebäude das ich zeichne, wird zu „meinem“ Haus, was ich abbilde, eigne ich mir auf gewisse Weise an, gehe beim Zeichnen auf Entdeckungsreise und werde in eine andere Welt geführt, die noch dazu ganz und gar nicht irreal ist, da sie durch meine Zeichnung für jeden zugänglich wird. Für mich ist das Zeichnen ein schönes Hobby, mit dem ich jederzeit aus der Monotonie der Gegenwart ausbrechen kann.

Die Tatsache, dass meine Zeichnungen auch bei anderen Anklang finden, motiviert mich zusätzlich. Das war letztendlich der Auslöser im Jahr 2015 erstmals einen Kalender mit meinen Zeichnungen herauszubringen. Dieser kam so gut an, dass meine Zeichnungen mittlerweile Treppenhäuser, Tapeten, Postkarten, Bierdeckel, Briefköpfe oder Broschüren schmücken.

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